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Monitoring rastender Wasservögel

Alljährlich rasten und überwintern Tausende von Wasservögeln auf sächsischen Gewässern. Neben einheimischen Brutvögeln handelt es sich zu einem großen Anteil auch um Gäste aus anderen, teilweise weit nördlichen oder nordöstlichen Regionen. Die Staaten und folglich auch Bundesländer haben eine hohe Verantwortung für den Schutz dieser Durchzügler und Wintergäste, welche sich auch aus diversen internationalen Abkommen (EU-Vogelschutzrichtlinie, Afrikanisch-Eurasisches Wasservogelabkommen [AEWA], Ramsar-Konvention) ergibt. Dazu resultiert auch die Notwendigkeit eines regelmäßigen Monitorings der Bestände dieser Arten im Winter und während der Zugzeiten.

Das Monitoring rastender Wasservögel umfasst die Internationale Wasservogelzählung und die Schlafplatzzählung der Gänse. Beide Module hängen eng miteinander zusammen. Wegen der unterschiedlichen Methodik werden sie deshalb gesondert dargestellt.

Rastende Saat- und Blässgänse (Anser fabalis, A. albifrons), Kormorane (Phalacrocorax carbo) und andere Wasservogelarten auf dem Großen Teich bei Torgau.
Rastende Saat- und Blässgänse (Anser fabalis, A. albifrons), Kormorane (Phalacrocorax carbo) und andere Wasservogelarten auf dem Großen Teich bei Torgau.  © Foto: W. Nachtigall

Internationale Wasservogelzählung

Schlafplatzzählung der Gänse

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