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Erfassung und Betreuung ausgewählter Arten

Die Vorkommen einer Reihe gefährdeter Vogelarten werden in Sachsen seit vielen Jahren näher dokumentiert. Neben der Erfassung der Brutpaare und ihres Fortpflanzungserfolges geht es dabei auch um ggf. notwendige Schutzmaßnahmen. An diesem Programm arbeiten zahlreiche ehrenamtliche Ornithologen und Naturschützer mit, die bei einigen Arten auch im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörden (UNB) als Vorkommensbetreuer tätig sind. Die Daten werden jährlich von sog. Artspezialisten zusammengestellt. Bis zum Jahre 2014 erfolgte das im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), seit 2015 ist dafür die Vogelschutzwarte Neschwitz in der BfUL zuständig.

In der nachfolgenden Übersicht sind die derzeit „betreuten Arten“ und die Regionen, in denen deren Brutvorkommen erfasst werden, zusammengestellt. Es soll versucht werden, die Liste der Arten nach und nach zu erweitern und einige Lücken in der Gebietskulisse zu schließen.

Art

Regionen*

Schwarzstorch (Ciconia nigra)

Chemnitz; Dresden

Weißstorch (Ciconia ciconia)

Chemnitz; Dresden; Leipzig

Fischadler (Pandion haliaetus)

Leipzig; Landkreise Bautzen und Görlitz

Seeadler (Haliaeetus albicilla)

Dresden; Leipzig

Baumfalke (Falco subbuteo)

MTB 4540

Wanderfalke (Falco peregrinus)

Dresden

Kranich (Grus grus)

Dresden; Leipzig

Steinkauz (Athene noctua)

Leipzig

Uhu (Bubo bubo)

Chemnitz; Dresden

Saatkrähe (Corvus frugilegus)

Leipzig

 

* bei den Regionen Chemnitz, Dresden und Leipzig handelt es sich um die ehemaligen Direktionsbezirke

Weißstörche (Ciconia ciconia) im Nahrungshabitat.
Weißstörche (Ciconia ciconia) im Nahrungshabitat.  © Foto: M. Zischewski
Beispiel: Bestandsentwicklung des Weißstorches in Sachsen im Zeitraum von 1998 bis 2017. Die Anzahl der Brutpaare ist seit Ende der 1990er Jahre zurückgegangen und schwankte im letzten Jahrzehnt zwischen 300 und 350.
Beispiel: Bestandsentwicklung des Weißstorches in Sachsen im Zeitraum von 1998 bis 2017. Die Anzahl der Brutpaare ist seit Ende der 1990er Jahre zurückgegangen und schwankte im letzten Jahrzehnt zwischen 300 und 350.  © Quelle: NSI Dresden im Auftrag der Vogelschutzwarte Neschwitz
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